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Norderstedt

02. Juli 2026

WASSER WIRD ZUM STANDORTFAKTOR

Energie, Fachkräfte, Digitalisierung – und zunehmend auch Wasser: Beim Norderstedter Zukunftsdialog im Wasserwerk Friedrichsgabe stand die Zukunft der Trinkwasserversorgung im Mittelpunkt. Eingeladen hatten die Stadtwerke Norderstedt und die EGNO.

Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung diskutierten, wie sich Versorgungssicherheit, wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenschutz miteinander verbinden lassen. Den wissenschaftlichen Impuls gab Dr. Agnes Sachse vom Institut für Geowissenschaften der Universität Kiel.
Sie erläuterte, wie längere Trockenperioden, Veränderungen bei der Grundwasserneubildung und konkurrierende Nutzungsinteressen den Druck auf die Ressource Wasser erhöhen.

Die Stadtwerke Norderstedt sehen die Versorgung der Stadt weiterhin gut aufgestellt: Drei Wasserwerke und 16 Brunnen versorgen rund 85.500 Einwohnerinnen und Einwohner sowie etwa 27.000 Einpendelnde.
Die bestehenden Wasserrechte werden auch in trockenen Jahren derzeit nur zu rund 58 Prozent ausgeschöpft. Moderne Anlagen und ein umfassendes Risikomanagement schaffen zusätzliche Sicherheit.

Gleichzeitig erfordert der Klimawandel neue Lösungen. Dazu gehören unter anderem die Nutzung von Regenwasser, Grauwasser-Recycling, Wasserwiederverwendung sowie leistungsfähige Speicher- und Transportsysteme.

Das Fazit des Zukunftsdialogs: Eine sichere, nachhaltige Wasserversorgung schafft Planungssicherheit für Unternehmen und entwickelt sich zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor für Wirtschaftsstandorte.

Mit dem Veranstaltungsformat fördern Stadtwerke und EGNO den Austausch über zentrale Zukunftsthemen der Region.

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